Mysteria Ecclesiae: Unfairer Test / Review zum finalen KCD2 DLC | Kingdom Come Deliverance 2 Deutsch
Barbara Achtung, ich muss euch gleich zu Beginn des Videos warnen. Dieser Test zu Mysterie Eccllesia wird unfair, denn der dritte und voraussichtlich auch letzte DLC zu Kingdom Come Deliverance 2 ist wirklich wirklich toll geworden. Er ist meiner Meinung nach absolut empfehlenswert für fast alle Rollenspielfans und für KCD Fans sowieso. aber eben nur fast, denn alle werden damit sicherlich nicht glücklich und dafür gibt es ein paar handfeste Gründe. Mysteria Ecclesia ist ohne Frage besser als 99% von allem, was ihr sonst so da draußen spielen könnt. Aber ehrlich gesagt war das auch meine Erwartungshaltung. Warhouse ist für mich nicht irgendein Studio. Sie stehen gemeinsam mit Larian und CD Project Red im Olymp der aktuell besten Rollenspielentwickler und Kingdom Come Deliverance als Gesamtwerk gehört mit oder ohne DLCs zu den besten Rollenspielen aller Zeiten. Mysteria Ecclesia ist der End und Kombinationspunkt einer fantastischen Reise, die vor mehr als 7 Jahren mit dem ersten Teil begann. Und für mich und viele andere war diese Reise ein Highlight ihrer Spielelaufbahn. Und in diesem Kontext ist der DLC leider eine kleine Enttäuschung vom Umfang, von der Abwechslung, von der Kreativität und vom emotionalen Impact. Und das frustrierende daran ist, dass es wirklich nur Kleinigkeiten sind, die Mysteria Eeklesia von einem Meisterwerk trennen. Und das meine ich mit unfair. Vielleicht sollte ich diesen Kritikpunkten nicht so viel Platz einräumen, denn rational betrachtet sind sie wahrscheinlich gar nicht so gewichtig, wie sie mir jetzt gerade erscheinen. Und zudem habe ich hier auch wirklich die Lupe auf dem DLC. Wenn man jetzt einfach irgendwie 10 Stunden aus dem Hauptspiel schneiden würde, könnte man daran genauso herum kritisieren. Aber auf der anderen Dinge auf der anderen Seite sind es eben auch Dinge, die Warhaus ohne jeden Zweifel hätte besser machen können. Sie haben fraglos das können und das wissen dazu, aber aus welchen Gründen auch immer, wurde das hier nicht umgesetzt. Wenn man das Ganze nun mal einzeln veröffentlicht und auch einzeln verkauft und es zudem höchstwahrscheinlich unser finales Abenteuer mit Heinrich ist, dann halte ich es auch nicht für illegitim hier eben so hohe Maßstäbe anzulegen, auch wenn das Ganze dann so toll ist. Ich werde diesen Test in zwei Teile aufsplitten. Im ersten Teil erkläre ich euch, für wen Mysterie Eccllesia geeignet ist. Spreche spoilerfrei über die Stärken und Schwächen des DLCs und gebe euch alle anderen wichtigen Informationen wie Umfang, Voraussetzungen, Preis und so weiter. Im zweiten Teil will ich dann ganz detailliert auf meine Kritikpunkte eingehen und sie anhand von Beispielen erklären. Und ich werde auch darüber sprechen, was man aus meiner Sicht hätte besser machen können. Allerdings lässt sich das nicht spoilerfrei umsetzen und deshalb werde ich dann dieses als einzelnes Video in ein paar Tagen veröffentlichen und das solltet ihr euch dann auch wirklich erst dann ansehen, wenn ihr den DLC selber gespielt habt. Aber dann bin ich auf eure Meinung wirklich sehr gespannt. Bevor wir damit aber so richtig loslegen, noch schnell ein paar Worte zu meinem Kooperationspartner Hodi. Die machen Energy Drinks, Hydration Drinks, die machen Eistees und Milkshakes. Das ganze ohne zützlichen Zucker, ohne künstliche Aromastoffe. Die haben inzwischen echt ein großes Sortiment an verschiedenen Sorten. Deswegen empfehle ich für Neuansteiger normalerweise die Delux Starter Sets. Da kriegt man eine Auswahl an verschiedenen Dingen. Bisschen günstiger als wenn man es einzeln bestellt. Zusammen mit einem Shaker kann man mit oder ohne Energy oder sich auf Eiste oder ein anderen Sorten konzentrieren, wenn man weiß, dass man das besonders möchte. Ansonsten gibt es regelmäßig Aktion. Jetzt zu Halloween gab es was. Das ist auch noch verfügbar jetzt eine Weile mit den besonderen Geschmackssorten und dem besonderen Shaker. Auch zu Seven versus Wild gibt es einzelne Sachen. Dann gibt es den Adventskalender, was ganz cool ist. ist bisschen ähnlich wie das Starterset mit ein Auswahl an verschiedenen Sachen, aber dann eben als Adventskalender, wo man dann jeden Tag noch ein Türchen aufmachen kann im Dezember, obwohl das auch inzwischen fast ausverkauft ist, ist eben wirklich beliebt und manchmal sind diese Sonderaktionen auch ziemlich schnell weg, auch wenn es regelmäßig neue gibt. Für November und Dezember sind auch schon welche geplant. Wie gesagt, wenn man sich nicht auskennt, ist das Starterset ganz gut. Ansonsten kann man auch bisschen selber da durchaus abschätzen, was es gibt. Energy hat so die abgefahrensten Sorten und eben diesen Energy Anteil. Persönlich mag ich sehr gerne die Eiste, die sind bisschen natürlicher und haben so normalere Sorten, wenn man das so nennen möchte. Vor allem die Sachen mit Apfel und mit grünen Tee mag ich richtig gern oder auch was mit Kiwi. Dann gibt es die Hydration Drinks, die sind so ein bisschen dazwischen von der Idee her mehr für den Sommer geeignet oder für Sport. Und seit einer Weile gibt’s auch die Milkshakes, die finde ich richtig klasse, aber sind natürlich bisschen cremiger und nicht so diese Drinks, die man sonst so hat. Wenn ihr das Ganze mal ausprobieren wollt, mit meinen Codes kriegt ihr noch Rabatt. Martin 5, da bekommt ihr als Neukunde 5 € Rabatt auf eure erste Bestellung oder Martin 10, da bekommt ihr 10 % auf die gesamte Bestellung, egal wie groß diese dann ist. Sobald ihr über 49 € liegt, habt ihr auch gratis Versand. Und wenn ihr ganz neu seid, könnt ihr auch mal ganz ohne Risiko testen, denn es gibt eine 30 Tage Zufriedenheitsgarantie. Aber zurück zu Kingdom Deliverance 2 und Mysteria Ecclesia. Starten wir mit den harten Fakten. Der DLC erscheint am 11. November um 17 Uhr für alle Plattformen und kostet 13,99 €. Es ist der dritte und wahrscheinlich letzte Story DLC zu KCD2 und ich habe ungefähr 11 bis 12 Stunden gebraucht, um ihn einmal durchzuspielen. Damit liege ich genau im Rahmen von 10 bis 15 Stunden, die PRche Chef Tobi im Vorfeld mehrfach nannte. Trotzdem war ich etwas überrascht und ehrlich gesagt auch etwas enttäuscht, weil ich wirklich sehr sorgfältig gespielt habe und auch so gut wie alle optionalen Quests mitgenommen habe mit meiner Spielweise damit dann oft deutlich über dem durchschnittlichen Werten liege. Ich weiß schon, dass ich noch ein paar Sachen hätte anders entscheiden können, ein paar Aktivitäten machen oder ein paar Quests haben dann auch nicht geklappt, weil ich vom Zeitverlauf nicht dazu gekommen bin, hab paar Sachen nicht erkundet. Ich denke, man kann noch eine Stunde vielleicht drauf rechnen, aber insgesamt es ist etwas weniger, als ich mir gewünscht hätte, vor allem, weil es ja auch unser finales Abenteuer mit Heinrich ist. Wichtig ist allerdings, dass der DLC ein 2 Stunden Content oder vielleicht auch 3 Stunden mehr sehr gut hätte gebrauchen können. Was ich damit genau meine, erkläre ich am Ende des Videos bei meinen Kritikpunkten, denn ich möchte mit den positiven Punkten starten. Das ist nur angemessen, denn ich muss es noch einmal betonen, dass der DLC insgesamt wirklich wirklich toll geworden ist. Die Ankunum im Kloster alleine ist so ein absolutes Atmosphärmonster. Die realistische und gleichzeitig wunderschöne Grafik von Kingdom Come Deliverance 2 kann hier noch mal so richtig glänzen. Die epische Musik passt perfekt zum Setting. Die grandiose Architektur des Klosters und der zugehörigen Ländereihen istgebieten beeindruckend und vor allem ist das alles auch irgendwie groß und weitläufig. Man will sofort loslaufen, alles erkunden und überall, wo man hinsieht, erblickt man Mönche, Ritter, Arbeiter, Angestellte, andere Leute und die zusammen mit der von Warhaus gewohnten Liebe zum Detail das ganze Kloster so richtig lebendig und authentisch erscheinen lassen. Se ist das vielleicht dichteste, schönste und glaubwürdigste Gebiet, dass ich je in einem Rollenspiel gesehen habe. ist so toll. Und gleich zum Start des DLCs wird auch klar, an wen sich Mysteria Ecclesia wendet, nämlich an Story Fans. Die rund 12, 13 Stunden Spielzeit sind fast durchgehend Story. Wir führen Dialoge, wir treffen Entscheidungen, spüren Geheimnissen nach, suchen nach Hinweisen. Dazwischen gibt’s schon auch mal ein Kampf oder ein bisschen erkunden, wir würfel eine Runde oder brauen einen Trank und so weiter. Aber das ist doch insgesamt eher selten und falls doch, immer im Rahmen des großen Narrativs. das jetzt nicht per se positiv oder negativ, sondern ein bisschen Geschmackssache. Man sollte das schon wissen. W z.B. im Hauptspiel die Passagen wie das Finale in Troskowitz, die Flucht mit Katharina, die Belagerung von Zuckdoll und all diesen ähnlichen Sachen, wer davon eher genervt war und es dann gar nicht mehr abwarten konnte wieder in die Open World zurückzukehren, für den ist der DLC wahrscheinlich weniger geeignet. Mich hat das überhaupt nicht gestört, ganz im Gegenteil. Ich habe die Geschichte sehr genossen. Sie ist durchgehend spannend geschrieben, hat tolle tolle Dialoge, bringt coole Twists mit und bietet insgesamt einfach die gewohnte Warhaus Qualität. Mehrere Handlungsstränge drehen sich um die mysteriöse Krankheit, die darausbricht, um politische Intrigen, geheime Untriebe der Mönche, der Bediensteten und auch sehr persönliche Geschichten. Das alles eben in diesem wirklich coolen Kloster Setting so ein bisschen den Name der Rose zum selber spielen. Toll. Und am Ende führen die Entwickler das Ganze auch noch zu einem befriedigenden, logischen und auch spannenden Finale. Cool ist auch, dass wir im Verlauf der Geschichte immer wieder kleinere und größere Entscheidungen treffen können, die in der Summe dann zu verschiedenen Verläufen und Enden führen können. Und auch wenn die Story im großen und ganzen festgelegt ist, habe ich ja noch immer ja fast immer das Gefühl gehabt, die Quests auf meine Art und Weise erledigen zu können. Auch mit den Entscheidungen meine Wunschoption eigentlich auch immer mit dabei. immer das Gefühl gehabt, okay, ich kann hier mein Heinrich spielen, ich kann das machen, was ich möchte, aber 100% war ich eben leider auch nicht zufrieden. Im Verlauf der Geschichte gab es dann doch so drei, vier Logiklöcher oder sagen wir vielleicht mal Inkonsistenzen, die mich in dem Augenblick dann doch sehr gestört haben und aus Immersion gerissen haben. Umgerechnet auf die ganze Spielzeit war das die absolute Ausnahme und ich bin in der Hinsicht wahrscheinlich auch echt sehr viel empfindlicher als fast alle anderen. Aber wenn der Fokus von dem DLC eben so sehr auf der Story liegt, dann sollten solche Schnitzer idealerweise nicht vorkommen. Leider kann ich jetzt an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, was ich genau meine, ohne zu spoilern. Deshalb verweise ich an dieser Stelle noch mal auf das zweite Video, was in ein paar Tagen kommt, wo ich das noch mal im Detail bisschen aufschlüssel. Der zweite große Schwerpunkt des DLCs neben der Geschichte ist das Schleichen. Kurz nach unserer Ankunft in Siedlz wird eine Quarantäne ausgerufen. Danach dürfen wir uns nicht mehr freibörs Klostergelände bewegen. Da wir aber trotzdem einiges zu erledigen haben, müssen wir danach schleichen, um nicht von den Wachen und Waffenbrüdern des teutonischen Ordens entdeckt zu werden. Ehrlich gesagt hatte ich davor ein bisschen Angst. Heimliches Vorgehen liegt mir in den meisten Spielen nämlich so gar nicht und auch in Case G2 gibt es ja so ein paar obligatorische Schleichpassagen und die habe ich meistens mehr schlecht als recht über die Bühne gebracht. Aber hier war meine Sorge zum Glück unbegründet. Ich weiß jetzt nicht, ob sie das Schleichen für den DLC entschärft haben oder ob es jetzt daran lag, dass man Endgame Heinrich, obwohl jetzt wahrlich kein Schurke ist, trotzdem Heimlichkeit fast auf Max Level hatte und dazu auch ein leises und unauffälliges Ninja Outfit hatte. Also ob es daran lag, dass er kein Problem hatte, unentdeckt zu bleiben. Für den Spielfluss war das natürlich super, aber hier sieht man mal wieder, dass es mir kaum recht machen kann. Ich würde nun wirklich nicht häufig entdeckt werden. Ja, bei weitem nicht, aber mancher war es schon ein bisschen absurd, ehrlich gesagt, dass ich da gefühlt direkt vor der Nase der Wachen durch ihr Sichtfeld gekrochen bin und trotzdem nicht erwischt wurde. Na ja, also wenn euch das Schleichen total nervt im Spiel, da gar keinen Bock drauf habt, dann ist der DLC auch nichts für euch. Im Prinzip verbringt man ein Großteil der Spielzeit mit Schleichen, wenn man halt sich von einem Ort, von einem Questgieber und einem Gebiet zum anderen bewegen muss und alles unter Quarantäne steht. Wenn ihr aber nur wie ich etwas Sorge hattet, dass das Schleichen zu schwierig ist oder frustrierend oder nervt, dann kann ich euch an dieser Stelle die Sorge nehmen. Zumindest wenn ihr gut gelevelt seid. Wie gesagt, vielleicht lag es bei mir vor allem daran. Als letztes gibt es im DLC noch neue Outfits, solche eine Pestmaske oder die coolenrüstungsteile des Deutschritterordens. auch ganz schön nice. Es gibt ein echtes Kreuzritterschwert für die Waffensammlung. kann man sich dann ins Zimmer hängen, was man in Legacy of the Forge aufgebaut hat und es gibt ein paar neue Alchemierzepte, die ganz geil sind und auch ein paar andere Kleinigkeiten. Was soll jetzt also das ganze Gejammer am Anfang, wenn die Story cool ist, die Atmosphäre großartig, die Musik toll, die Quest spannend und variabel, das Gameplay gut funktioniert, man als Bonus dann noch ein paar neue Items und Rezepte und andere Sachen bekommt. Gute Frage eigentlich im Kern stört mich nicht, was Warhaus gemacht hat, sondern was sie ausgelassen haben. In der Story fehlt leider für mich etwas emotionaler Impact. Die Story ist cool, die Dialoge sind toll, es ist spannend, aber etwas fehlen mir die Gefühle. Viele Charaktere erkranken im Verlauf der Geschichte schwer, einige sterben sogar, aber ehrlich gesagt war mir die meisten ziemlich egal. Sogar eine wichtige und zentrale Figur erwischt es. Obwohl es narrativ für Hanrich eine große Rolle spielt in dem Augenblick und auch sein Handeln motiviert, war es mir als Spieler vor dem Bildschirm bei weitem nicht so wichtig. Und so eine emotionale Diskrepanz zwischen mir und meiner Spielfigur ist in dem Augenblick dann Gift für die Immersion. So sehr ich den Story Focus liebe, fehlt mir dann doch etwas die Abwechslung. Ein großer Teil der Faszination von Kingdom Come Deliverance ist ja diese lebendige Welt und dass wir ein Teil davon sind, dass da so viele Systeme sind und wir mit ihnen interagieren können mit den Leuten, mit den Objekten, dass wir da erforschen und tun und lassen können, was wir wollen. Bei Mysterie Eclesia gibt es dann leider viel zu wenig von diesen Möglichkeiten in diesem Jahr so tollen neuen Gebiet, was so spannend wäre. Und es ist so frustrierend für mich, dass für mich die Lösung all dieser Probleme so offensichtlich ist. Die Voraussetzungen sind alle da und Warhaus hätte gar nicht viel hinzufügen müssen. Der Trick wäre nämlich gewesen, die Zeit zwischen unserer Ankunft in Segletz ganz am Anfang bis zum Beginn der Quarantäne um ein zwei oder dre Stunden auszudehnen. Das hätte uns zu allererst mehr Möglichkeiten gegeben, das Gelände genauer zu erforschen und die ganze Pracht angemessen zu bestaunen. Das Gebiet an sich ist wie gesagt fantastisch und kommt aktuell gar nicht genug zur Geltung. Es ist so wunderschön, es hat so schöne Ecken. Die Kirche natürlich, wenn man Kirchenschiff geht und das alles bestaunt, dann die Schriftstuben der Mönche, die Aufenthaltsräume, die Essensräume, die Küche, die Bediensteten, die ihre eigenen Häuser haben, wo die Arbeiter sind, wo der Deutschritter das Camp ist, all diese Sachen, man kann die auch schon jetzt einfach mal so rumlaufen und es gibt auch eine Führung im Spiel, aber es wird nicht so richtig integriert und es fühlt sich bisschen komisch an, einfach jetzt zu sagen, ich mache jetzt gerade nicht das, was eigentlich wichtig ansieht, sondern laufe jetzt Zilos in der Gegend rum. Da hätte das Spiel einfach selber so ein bisschen Freiraum geben müssen oder auch sogar richtig Anreize das zu erkunden und das auch belohnen sollen und das Verbinden mit Quests, das hätte wirklich gut funktioniert und kommt leider zu kurz. Zweitens hätte es dann dafür gesorgt, wenn wir mehr Zeit vor der Quarantäne im Kloster verbringen, dass es dann im Kontrast, wenn die Quarantäne losgeht, das alles noch bedrückender und gefährlicher gewesen wäre. Ja, weil man dann eben ja das sieht, wie es vorher war. Alles na fröhlich jetzt übertrieben, aber frei und alle haben vor sich hingeliebt und jetzt ist da alles düster, jeder muss an seinem Ort bleiben, alles wirkt gefährlich und das hätte auch hervorragend zur Story gepasst und drittens und am allerwichtigsten hätten wir die Person auf dem Gelände auch besser kennenlernen können und hätten auch Zeit gehabt mit ihnen zu interagieren. Ohne zu spoilern kann ich verraten, dass in Siedlz mehrere Gruppen vertreten sind. Natürlich Clos mit dem Abt und den Mönchen. Dann diese mysteriösen Deutschritte, die herumlaufen, die Bediensteten des Klosters, die Arbeiter, die gerade die Bauarbeiten verrichten und natürlich auch diese Gruppe von Außenstehenden, zu denen wir gehören, aber wo auch einige Figuren dabei sind, die wir noch gar nicht gut kennen. Und ganz organisch hätte es für jede Fraktion Anknüpfungspunkte gegeben. Von den Mönchen hätten wir neues Wissen über Alchemie und Kräuter lernen können, vielleicht auch ein bisschen am Klosteralltag teilnehmen. Das Camp des teuttonischen Ordens bietet sich als Platz für ein paar coole Quests über Duelle, Wettschießen, andere körperliche Aktivitäten gerade zu an oder auch mehr über die Geschichte des Ordens herauszufinden. Bei den Bediensteten hätten wir mehr über die Schattenseiten des Klosters lernen können, vielleicht auch eine Romanze oder zumindest ein kleines Tech Mächtel starten. Und bei den Arbeitern hätte ein Trinkgelage, Würfeln, andere Minispiele oder einfach der Austausch über die Welt da draußen echt gut gepasst. Und auch bei unserer Außenseit der Gruppe, wo wir halt eben zugehören, wo auch neue Charaktere mit dabei sind, gibt es ein paar richtig interessante Figuren, die man durch ein paar gemeinsame Aktivitäten oder Quests hätte besser kennenlernen können, was dann eben auch ohne zu spoilern dann zu der späteren Geschichte, wo sich das ein bisschen auseinander dividiert, gut reingepasst hätte, wenn man die schon kennen würde. Ein paar Dinge in diese Richtung gibt es tatsächlich schon, allerdings insgesamt viel zu wenig und auch nicht so narrativ gut verknüpft. Es hätte locker einige Stunden Spielzeit hinzufügen können, ohne auch nur ansatzweise langweilig zu sein. Der Umfang hätte also profitiert. Für die Abwechslung wäre es auch gut gewesen, denn aktuell fallen da zu viele tolle Aspekte von CasD2 unter den Tisch. Am wichtigsten wäre aber die Möglichkeit gewesen, persönliche Bindungen zu den NPCs aufzubauen. Wenn es dann nämlich richtig rundt später, wenn die Krankheit ausbricht, die Quarantän losgeht, hätte es einen ganz anderen emotionalen Impact auf mich gehabt, wenn dann nicht größtenteils namenlose NPCs erkranken oder vielleicht sogar sterben, sondern Figuren, mit denen ich bereits Zeit verbracht habe, die ich mag, deren Geschichte ich kenne. Und es wäre auch genauso toll gewesen, wenn wir später noch mal auf Leute treffen und wir eine Verbindung zu denen haben. Also nicht, wenn sie krank sind, sondern bei den Deutschritter Orden, die ja so Wache schieben, wenn wir uns mit jemand angefreundet hätten und der uns dann einfach mal durchschlüpfen lässt, obwohl er eigentlich Wafeindet, der uns dann besonders auf dem Kiker hat oder wir haben halt irgendeine Freundschaft mit den Bedienn aufgebaut und eine Rivalität mit den Arbeitern. Also da hätte man durchaus für die einzelnen Quests noch mal kleine Alternativen einbauen können zu den Lösungswegen oder auch nur eine narrative Änderung, je nachdem wie man vor mit den Leuten interagiert hätte und das wären nur Kleinigkeiten gewesen, weil die hätten wahnsinnig viel ausgemacht. Das hätte wirklich das Ganze noch mal auf ein anderes Level gehoben mit dieser meiner Meinung nach relativ kleinen Änderung. Ich könnte d noch ein bisschen mehr ins Detail gehen, vor allem einzelne Figuren würden sich dafür richtig anbieten, aber das würde eben zu spoilern führen. Deswegen hebe ich auch das für das zweite Video auf. War das jetzt also ein unfairer Test zu Mysteria Eeklesia? Einerseits schon, denn ich muss noch mal betonen, ich muss es wirklich betonen, dass der DLC großartig ist, dass er sein Geld unbedingt wert ist, wenn man eben den Storyfokus und den Schleichaanteil mag. Und da wirkt meine Kritik jetzt etwas übermäßig. Andererseits ist Mysteria Ecclesia eben nicht nur der DLC zu irgendeinem Spiel, sondern zu KCD2, einem der besten Rollenspiel aller Zeiten, von einem der aktuell besten RPG Entwickler, die wir haben. Und es ist voraussichtlich auch der Abschluss unserer langen und fantastischen Reise mit Heinrich. Und ich denke, dass meine Vorschläge den DLC nicht umfangreicher und interessanter gemacht hätten, sondern eben auch direkt auf die Kernelemente der Geschichte eingezahlt hätten. Aus all diesen Gründen halte ich dann doch auch wieder für angemessen, hier nur die höchsten Maßstäbe anzulegen und erlaube es mir dann vom Ergebnis doch ein bisschen enttäuscht zu sein. Ich danke euch auf jeden Fall fürs Zuhören und zuschauen und ich bin schon wirklich auf eure Meinung gespannt und wie gesagt kommt in ein paar Tagen noch ein zweites Video, wo ich einige Punkte noch mal mehr aufgreife im Detail bespreche, was hier aus Spoilergründen nicht möglich war. Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Tag und bis zum nächsten Mal.
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Review zu Begegnungen mit dem Tod: https://youtu.be/-B9MAH14WjE
Review zu Vermächtnis der Schmiede: https://youtu.be/wc0KVa-xBa4
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Kapitel:
00:00 Mysteria Ecclesiae
04:57 Umfang, Preis, Release
06:04 Erstmal das Positive!
06:59 Für Story-Liebhaber
08:25 Freiheit
08:50 Der erste Stolperstein
09:31 Schleich dich!
11:04 Der gute Rest
11:22 Warum das Gejammer?
11:51 Fühl ich nicht
12:16 Abwechslung
12:45 Die Lösung
14:01 Der Kontrast
14:24 Connections
17:05 Einzelne Beispiele
17:14 Unfair?
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